Barolo – Ein erstklassiger Wein für jeden Anlass

Weinberg im Piemont

Weinberg im Piemont

Der trockene Barolo gehört zu den besten Rotweinen Italiens und wurde schon zur Zeit der italienischen Einigung in den Jahren ab 1860 als „Wein der Könige“ bezeichnet und seit 1980 gehört er zu den Festtagsweinen.

Angebaut wird der Rotwein in der gleichnamigen Gemeinde Barolo in den Langhe-Bergen im Piemont. Im Jahre 1980 bekam der Wein die höchste Qualitätsbezeichnung Italiens, den DOCG-Status. Danach erlebte der Wein nochmals einen Aufschwung und die Produktion wurde verzehnfacht.

Günstige Angebote für Barolo-Wein

Mit den Jahrgängen 1988, 1989 und 1990 schaffte der Wein dann seinen absoluten Durchbruch und Namen wie Elio Grasso, Parusso, Sandrone, Scavino, Vajra und Voerzio, Clerico, Conterno-Fantino und Altare waren plötzlich berühmt und genossen die gleiche Hochachtung wie bekannte Bordeaux-Châteaux. Dadurch stiegen die Preise teilweise sehr an, was jedoch bei den Weinfreunden eine untergeordnete Rolle spielte, da es sich hier um einen Kult-Wein handelte.

Die Herstellung von Barolo

Das kleine Anbaugebiet im Piemont wird als vornehmste Herkunfts-Region für Rotwein bezeichnet und die Rebsorte, aus welcher der traumhafte Wein gemacht wird, heißt Nebbiolo. Jedoch gehört zur Herstellung eines königliches Weines nicht nur eine gute Traubenart, sondern auch Sorgfalt und Können. Der Barolo ist kein Verschnitt, er wird zu 100 % aus der Nebbiolorebe hergestellt und 24 Tage mit Schalen-Kontakt in Eichenfässern vergoren. Dadurch entsteht ein extremer Tanningehalt und eine massive Konzentration von Fruchtaromen. Er muss mindestens 13% Alkohol enthalten und zwei Jahre im Holzfass lagern. Nach einem weiteren Jahr Lagerung in der Flasche kommt er erst in den Handel.

Ganze 5 Jahre muss der Riserva lagern und hier braucht der Wein viel Geduld, denn die harten Gerbstoffe sind in der Jugend unzugänglich. Der Wein kann ohne Probleme bis zu 30 Jahren gelagert werden, nur die Farbe wandelt sich im Alter vom typischen Granatrot aus der Jugend in ein zartes Ziegelrot. Trotz der launischen und anspruchsvollen Nebbiolotraube kann der Wein sehr viele gute Jahrgänge verzeichnen und der Jahrgang 2010 wird als einer der besten verzeichnet.

Essen und Wein

Der Barolo-Wein aus Italien ist kräftig und enthält markante Gerbstoffe. Er ist für festliche Hauptgänge wie Wild- oder Rinderbraten oder auch für einen Hasenpfeffer geeignet. Er passt zu Aromen wie Wacholder, Lorbeer oder Nelken, orientalische oder süßliche Aromen dagegen passen weniger zu dem kräftigen Wein. Vor dem Genießen sollte der Wein einige Stunden in eine bauchige Karaffe gefüllt werden, damit er genug Zeit zum Durchatmen hat und sich die Aromatik öffnen kann. Er sollte immer in Raumtemperatur und niemals zu kühl serviert werden, damit sich das Aroma richtig ausbreiten kann. Voll zur Geltung kommt der Wein in einem bauchigen Burgunder-Glas und wenn man ihn über 2 oder 3 Tage verteilt trinkt, erlebt man zu vielen Speisen immer neue Geschmackserlebnisse.

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