Unterschied zwischen Crémant, Sekt und Champagner

Crémant

Crémant als kostengünstige Alternative zum Champagner (Photo Credit: lewismd13 via Compfight cc)

Viele Weinliebhaber sehen im Crémant eine prickelnde und kostengünstige Alternative zu Sekt und Champagner. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um einen außerhalb der Champagne nach streng gere­gel­tem Her­stel­lungs­ver­fah­ren („Méthode Tra­di­ti­onnelle“ bzw. „Champenoise“) produzierten französischen Schaumwein in traditioneller Flaschengärung mit Zusatz von Zucker und Hefe.

Nach dem gesetzlich exakt definierten Reglement zur Crémantherstellung dürfen hierfür nur ganze Trauben gepresst werden, maximal 150 Milligramm / Liter Schwefeldioxid enthalten sein und aus 150 Kilo Trauben höchstens 100 Liter Most gepresst werden. Zusätzlich hat der Crémant-Perlwein eine mindestens 9-monatige Verweildauer auf der Hefe aufweisen.

Unsere Empfehlungen für Crémants

Champagner mit halbiertem Druck

Was unterscheidet nun die drei bekanntesten Schaumweinarten Crémant, Champagner und Sekt im Detail?

Allen gemeinsam ist ihre Herstellung als Wein im Verfahren der Flaschengärung.

Sekt bezeichnet die im deutschen Sprachraum übliche Benennung von Schaumwein. In Deutschland wird das Prädikat Sekt nur für die Erzeugung aus Qua­li­täts­wei­nen verliehen (Qua­li­täts­schaum­wein). Von heimischen Winzern nur aus Trauben der eigenen Weinberge erzeugt, kommen die deutschen Sekt-Schaunweine häufig sortenrein, bisweilen aber auch als Cuvées in klassischer Flaschengärung.

Champagner bezeichnet ausschließlich Schaumwein aus der sich über 33.500 Hektar erstreckenden französischen Weinbauregion Champagne. „Echter“ Champagner kommt als Verschnitt der 3 Rebsorten Pinot Meunier und Pinot Noir (jeweils blau) sowie Chardonnay (weiß).

Aufgrund ihres geringeren Flaschendrucks von lediglich 3,5 bar besitzen nahezu alle Crémantsorten eine mildere Perlage und meist leichtere Verträglichkeit gegenüber mit 5 – 6 bar hergestelltem Champagner.

Cremant de Loire von Bouvet Ladubay

Crémant de Loire von Bouvet Ladubay

Das Herz der Crémantherstellung

Crémantwein ist nun nicht gleich Crémantwein. Die verschiedenen Anbaugebiete in Frankreich produzieren durch die Verwendung von Region zu Region unterschiedlicher Rebsorten Crémant-Produkte mit jeweils ganz individueller Geschmacksnote.

Jedes Cremantprodukt besitzt somit seinen eigenen regionalen Charakter. Die wichtigsten Anbauregionen für hochwertige Crémant-Weine finden sich vor allem im Zentrum und Südosten Frankreichs. Als wohl bedeutendste Anbauqualität steht der Crémant de Loire hierbei nahezu auf gleicher Stufe mit dem Crémant de Bourgogne und dem
Crémant d’Alsace.

Verwendet Crémant de Bourgogne fast ausschließlich Pinot Noir und Chardonnay zum Einsatz, bevorzugt man für den Crémant d’Alsace wiederum verschiedene Pinot-Sorten, Chardonnay, Auxerrois sowie Riesling. Der Crémant de Loire hingegen entsteht vorwiegend aus Chenin Blanc, Chardonnay, und Cabernet Franc.

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