Italienische Weine

Weinberge in der Toskana

Weinberge in der Toskana (Bild: heipei/cc)

Italien stellt eines der Länder mit dem größten Weinanbaugebiet weltweit dar. In Italien gibt es zahlreiche bekannte Weinanbauregionen. Wein wird in Italien auf einer Fläche von mehr als 840.000 Hektar kultiviert. Das Weinanbaugebiet erstreckt sich vom Norden mit den Regionen Südtirol, Friaul, Lombardei, Piemont und Ligurien über die bekannte Weinregion Emilia-Romagna und der Toskana bis hin in den Süden Italiens mit seinen Regionen Kalabrien, Basilikata und Apulien. Auf Sardinien und Sizilien befinden sich ebenfalls weitläufige Weinanbauflächen.

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Italienische Weinsorten

Italienische Weinsorten werden in vier Qualitätsstufen aufgeteilt. Man unterscheidet den Tafelwein (vino de tavola) mit der untersten Qualitätsstufe, der den Basiswein darstellt, darauf folgend die Qualitätsstufe IGT (italienischer Landwein). Die zweithöchste Qualitätsstufe ist der Qualitätswein (DOC) und die höchste Stufe der Spitzenwein (DOCG). Etwa 25 % der italienischen Weine verfügen über das Qualitätssiegel DOC, nur 5 % darf mit dem Gütesiegel DOCG ausgezeichnet werden. Weine aus Italien werden, je nach Rebsorte in italienische Rotweine, Weißweine oder Roséweine aufgeteilt. Jede Region in Italien hat seine Rebsorten und charakteristischen Weine.

Weine aus Italien für Weinliebhaber

Ein italienisches Essen ohne Wein? Unvorstellbar. Für Weinliebhaber ist der gute Tropfen ein Muss zu einem guten Essen. Der italienische Weißwein Pinot Grigio, würzig und spritzig, passt sehr gut zu hellem Fleisch oder Pasta und Risotto. Ideal zu Fisch lässt sich der feinfruchtige Pinot Bianco oder der Frascati reichen. Italienische Rotweine wie der trockene Chianti oder Lambrusco passten gut zu geschmackvollen Pastagerichten. Überzeugen Sie sich selbst und tauchen Sie ein in die Welt der samtig-eleganten, kräftigen oder fruchtigen und kraftvollen italienischen Weine.

Weinanbauregionen in Italien

Der Nordwesten

  • Valle D’Aosta
  • Piemont
  • Ligurien
  • Lombardei: Die Lombardei im Norden Italiens ist eine der bevölkerungsreichsten Regionen des Stiefels. Die Region ist der größte Produzent des Schaumweines. Die häufigsten weißen Rebsorten sind der Chardonnay, Pinot Bianco und der Trebbiano. Die häufigsten roten Rebsorten sind Barbera, Bonarda, Cabernet Sauvignon, Nebbiolo, Lambrusco, Merlot und der Pinot Noir. Hier kommt auch der berühmte Lugana Wein her.

Der Nordosten

  • Südtirol und Trentino: Südtirol und Trentino bilden zusammen eine große Weinanbauregion mit Mittelmeerklima. Typische Rebsorten Südtirols sind Vernatsch, Gewürztraminer und Lagrein.
  • Friaul: Friaul ist besonders für die Züchtung von Jungreben bekannt. Aus Friaul stammen mehr als die Hälfte der in Italien gepflanzten Reben.
  • Venetien: Venetien (Veneto) mit seiner Hauptstadt Venedig ist die vielfältigste Weinanbauregion Italiens. Es werden Küstenweine angebaut sowie im hügeligen Hinterland hauptsächlich der italienische Weißwein. Besonders bekannte Rotweine dieser Region sind der Amarone della Valpolicella, Barolo und Brunello.
  • Emilia-Romagna: Das Weinanbaugebiet Emilia-Romagna setzt sich aus den Regionen Emilia und Romagna zusammen und ist bekannt für den Schaumwein Lambrusco und den Aceto Balsamico di Modena. In der Region Emilia-Romagna werden vor allem die Sangiovesetrauben kultiviert.

Mittelitalien

  • Marken
  • Toskana: Die Toskana ist eine der wichtigsten und bekanntesten Anbauregionen Italiens. Als Hauptrebsorte ist der Sangiovese zu nennen. Der Süßwein Vino Santo ist eine Spezialität der Toskana.
  • Umbrien: In Umbrien werden vor allem die Rebsorten Canaioli, Ciliegioloe, Sagrantino, Sangiovese und Montepulciano angebaut. Bei den weißen Rebsorten sind es Grechetto, Trebbiano und Verdello. Berühmt ist der weiße Orvieto, den es in den Geschmacksrichtungen lieblich und trocken gibt.
  • Latium: In der Region Latium mit der Hauptstadt Rom werden zu 90% Weißweine hergestellt. Wichtige Rebsorten sind der Malvasia und der Trebbiano. Cesanes, Montepulciano und Sangiovese gelten als wichtige rote Rebsorten.

Süditalien und die Inseln

  • Abruzzen und Molise: Weinanbau ist für die Abruzzen ein wichtiger landwirtschaftlicher Faktor. Ca. 6% des Weinanbaus in Italien findet hier statt. Die Abruzzen sind darüber hinaus bekannt für die ihre hochwertigen Olivenöle.
  • Apulien: Die Weinanbauregion Apulien befindet sich zwischen dem ionischen und dem adriatischen Meer. Im Wesentlichen werden in Apulien Rot- und Roséweine hergestellt. Ca. 80% der in Apulien kultivierten Rebsorten werden zu Rotweinen verarbeitet. Apulien zeichnet sich durch warmes Klima aus und die Weine sind alkoholreich. In dieser Weinanbauregion werden die roten Rebsorten Primitivo, Aleatico, Bombino Nero, Malvasia Nera di Brindisi, Negromaro, Montepulciano, Malvasia Nera di Lecce und Sangiovese kultiviert. Bei den weißen Rebsorten sind es Bianco di Alessano, Francavilla, Bombino Bianco, Impigno, Falanghina, Malvasia bianco, Moscato di Trani, Trebbiano und Verdeca. In Apulien werden ca. 13% des Weinanbaus betrieben.
  • Kampanien
  • Kalabrien und Basilikata: Kalabrien ist eine der ältesten Weinbaugebiete Italiens dar. Der Hauptanteil der gepflanzten Rebsorte ist die rote Gaglioppo. Die Hauptrebsorten in Piemont sind Barbera und Nebbiolo.
  • Sardinien: Die wichtigsten Weißrebsorten Sardiniens stellen Malvasia, Nuragus und Vermentino dar.
  • Sizilien: Sizilien ist die größte Weinanbauregion in Italien. Bekannt Landweine von Sizilien sind Corvo und Regaleali. Über Sizilien fand der Weinanbau einst seinen Weg nach Italien.

Bekannte italienische Weingüter und Winzer

  • Angelo Gaja
  • Villa Sandi
  • Antinori
  • Cusumano
  • Elena Walch
  • Tiefenbrunner
  • Alois Lageder
  • Weingut Ruffino
  • Silvio Jermann
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